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    ver.di über Allgemeine Ortskrankenkassen verärgert

    ver.di über Allgemeine Ortskrankenkassen verärgert

    26.09.2002

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    Der von sieben AOKen angekündigte Ausstieg aus der Altersversorgung für den öffentlichen Dienst sei „ein nicht nachvollziehbarer Schritt“, erklärte Kurt Martin, zuständiges Mitglied im ver.di-Bundesvorstand. Damit würden 20.000 Beschäftigte für ihre Alterssicherung in „eine ungewisse Zukunft“ entlassen. Die Gewerkschaft ist „verärgert“, weil die AOKen den Ausstieg pauschal und vorweg von ver.di abgesegnet haben wollten. ver.di sei grundsätzlich bereit, über ein Ausstiegsszenario zu sprechen. „Wir sind aber nicht bereit Vorleistungen zu erbringen", erklärte Kurt Martin. Die soziale Sicherheit der Beschäftigten dürfe „nicht aufs Spiel gesetzt werden“. Verwunderung löse die Bereitschaft der AOKen aus, für den Ausstieg aus der bisherigen Altersversorgung einen hohen Millionenbetrag auszugeben, während sie andererseits jammerten, nicht genug Geld zu haben und deshalb die Beiträge erhöhen zu müssen.


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