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    Tarifrunde Helios-Kliniken: ver.di fordert deutlich mehr Lohn für die Beschäftigten

    Pressemitteilung vom 12.01.2023

    Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat beim heutigen Start der Tarifverhandlungen beim kommerziellen Klinikbetreiber Helios eine deutliche Lohnerhöhung gefordert. „Angesichts der weiterhin stark steigenden Preise für Energie und Lebensmittel brauchen die Beschäftigten dringend einen Ausgleich in Form höherer Löhne“, begründete ver.di-Bundesvorstandsmitglied Sylvia Bühler die Forderung nach 10,5 Prozent, mindestens aber 500 Euro monatlich mehr. Die Vergütung der Auszubildenden soll um monatlich 200 Euro angehoben werden. Die Laufzeit des Tarifvertrages soll 12 Monate betragen. In den 35 Helios-Kliniken, die vom Konzerntarifvertrag erfasst sind, arbeiten bundesweit insgesamt rund 21.000 Beschäftigte.

    „Die Leistungen der Krankenhausbeschäftigten werden allseits gelobt und beklatscht. Das muss sich auch in der Lohnerhöhung widerspiegeln“, sagte Bühler. „Die Preissteigerungen wirken dauerhaft, deshalb braucht es auch eine dauerhafte Lohnerhöhung. Einmalzahlungen helfen langfristig nicht.“ Als größter privater Krankenhausbetreiber stehe Helios in der Verantwortung, für attraktive Beschäftigungsbedingungen zu sorgen. Dazu gehöre eine angemessene Bezahlung. Doch der Klinikbetreiber sehe das offenbar anders. Die stark steigenden Preise wolle er nicht ausgleichen. Lineare Steigerungen weit unterhalb der Forderung sollen mit einer Inflationsausgleichsprämie ergänzt werden. „Der heutige Verhandlungsauftakt hat gezeigt, es wird ein großer Kraftakt, in dieser Tarifrunde zueinander zu kommen“, stellte Bühler fest. Die Tarifverhandlungen werden am 28. Februar 2023 fortgesetzt.

     

    Pressekontakt

    Richard Rother
    ver.di-Bundesvorstand
    Paula-Thiede-Ufer 10
    10179 Berlin
    Tel.: 030/6956-1011 bzw. -1012
    E-Mail: pressestelle@verdi.de 

     

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