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    Gewerkschaften werden den Sozialstaat verteidigen - Hundt-Konzept …

    Gewerkschaften werden den Sozialstaat verteidigen - Hundt-Konzept ist ein Frontalangriff

    27.03.2003

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    „Diese Forderungen sind keine Reformen, sondern ein Frontalangriff auf den Sozialstaat“, erklärte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Isolde Kunkel-Weber zu den von Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt geforderten Veränderungen an den sozialen Sicherungssystemen. „Wir brauchen statt Sozialabbau den Mut zu Zukunftsinvestitionen, die unsere Städte und Gemeinden stärken, die Konjunktur voranbringen und den Menschen soziale Sicherheit geben.“

    „Die Gewerkschaften werden den Sozialstaat verteidigen und das mit ganzer Kraft“, so Kunkel-Weber. Es werde immer offensichtlicher, dass es den Arbeitgeberverbänden „nicht um sinnvolle Reformen, sondern um eine Demontage des Sozialstaates“ gehe. Dies werde auch daran deutlich, dass die Arbeitgeber die von der Regierung geplanten Einschnitte in die soziale Sicherheit und ihre eigenen weitergehenden Forderungen nur als erste Schritte auf einem längeren Weg verstünden. „Deshalb sagen wir: diese Richtung stimmt nicht, das ist ein Irrweg, denn so wird der Sozialstaat schrittweise ausgehöhlt“, ergänzte Kunkel-Weber die ver.di-Kritik. „Die Forderungen von Hundt sind ein Horrorkatalog.“

    „Die Erfahrungen der letzten Jahrzehnte belegen, die Fortsetzung der Politik der Umverteilung von unten nach oben bringt unserem Land keinen Fortschritt, nur Arbeitslosigkeit und ein Wuchern der sozialen Ungerechtigkeit“, stellte Kunkel-Weber fest.

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