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    ver.di: Deutsche Post AG muss in dritter Tarifrunde eine verhandlungsfähige Entgelterhöhung anbieten

    18.02.2018

    Die Tarifverhandlungen zwischen ver.di und Deutscher Post AG für die rund 130.000 Tarifbeschäftigten des Unternehmens gehen Montag und Dienstag (19./20.2.) in Wiesbaden in die dritte Runde. “In dieser Runde muss die Deutsche Post AG eine verhandlungsfähige Entgelterhöhung anbieten“, sagte die stellvertretende ver.di-Vorsitzende und Verhandlungsführerin Andrea Kocsis. „Die Gewinne des Unternehmens liegen auf Rekordniveau und die Dividende der Aktionäre wurde deutlich erhöht. Höchste Zeit, dass auch die Beschäftigten mit einer ordentlichen Tariferhöhung beteiligt werden. Wir haben die klare Erwartung, dass die Post AG unsere Forderungen erfüllt“, so Kocsis.

    ver.di fordert eine lineare Erhöhung der Einkommen und Ausbildungsvergütungen um sechs Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Überdies soll eine tarifvertragliche Wahlmöglichkeit geschaffen werden, wonach der einzelne Beschäftigte einen Teil der zu vereinbarenden Tariferhöhung in freie Zeit umwandeln kann. Das bislang einmal jährlich aufgrund einer Leistungsbeurteilung gezahlte variable Entgelt will ver.di durch einen festen monatlichen Betrag ablösen. Zudem soll für die rund 32.000 Beamtinnen und Beamten des Unternehmens die so genannte Postzulage fortgeschrieben werden. Sie ist eine postspezifische Form der Sonderzahlung für Bundesbeamte.

    Zwischen den Tarifvertragsparteien ist ein weiterer Verhandlungstermin für den 26. und 27. Februar 2018 vereinbart.

     

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    Günter Isemeyer
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