Statement von Frank Werneke zu den Vorschlägen des Sachverständigenrats

    Pressemitteilung vom 09.11.2022

    Statement von Frank Werneke, Vorsitzender der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), zu den Vorschlägen des Sachverständigenrats:

    „Der Sachverständigenrat Wirtschaft hat heute die soziale Schieflage der Entlastungspolitik der Ampel-Koalition kritisiert und sich für eine solidarische Krisenpolitik ausgesprochen. Die Ratsmitglieder weisen in ihrem Jahresgutachten darauf hin, dass Geringverdienende und Bedürftige durch die Inflation doppelt so stark belastet werden wie Topverdiener. Viele Entlastungsmaßnahmen seien nicht zielgenau. Von der Abgeltung der kalten Progression würden beispielsweise überwiegend hohe Einkommen profitieren. ver.di teilt die Kritik an der fehlenden sozialen Balance der Krisenpolitik. Ich begrüße ausdrücklich die Forderung des Sachverständigenrats nach einem höheren Spitzensteuersatz und einem Energie-Soli für Reiche. Die Lasten der Krise müssen jetzt sozial gerecht verteilt werden. Deswegen ist eine umverteilende Steuerpolitik überfällig.“

     

    Pressekontakt

    Jan Jurczyk
    ver.di-Bundesvorstand
    Paula-Thiede-Ufer 10
    10179 Berlin
    Tel.: 030/6956-1011 bzw. -1012
    E-Mail: pressestelle@verdi.de

     

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