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    Einigung im Tarifkonflikt bei der T-Systems

    Einigung im Tarifkonflikt bei der T-Systems

    26.11.2018

    Im Tarifkonflikt zwischen der T-Systems und der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) haben sich beide Seiten nach einer fast achtmonatigen Auseinandersetzung auf ein Tarifergebnis für die rund 11.000 tarifgebundenen Beschäftigten geeinigt, das Entgelterhöhungen im nächsten und übernächsten Jahr vorsieht. „Angesichts der schwierigen ökonomischen Situation können wir mit dem Ergebnis zufrieden sein. Es ist ein tragfähiges Gesamtpaket“, sagte Verhandlungsführer Michael Jäkel. So sei es etwa gelungen, erste Schritte zur Harmonisierung im Gesamtkonzern Deutsche Telekom umzusetzen. Zudem sei eine stufenweise Abschaffung der Variablen im Nichtvertriebsbereich vereinbart worden. Die große Tarifkommission muss dem Ergebnis noch zustimmen; sie tagt am Freitag, dem 30. November 2018.


    Im Einzelnen sieht das Tarifergebnis Entgeltsteigerungen in Höhe von 3,0 Prozent (in den Entgeltgruppen 1-5) beziehungsweise 2,0 Prozent (in den anderen Entgeltgruppen) ab 1. Januar 2019 vor. Ab 1. Januar 2020 folgt eine weitere Entgelterhöhung von 2,5 Prozent für alle Entgeltgruppen. Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2020.


    Das Tarifergebnis beinhaltet keine Regelung zur Verlängerung des Ausschlusses betriebsbedingter Kündigungen. Damit erhält sich ver.di Handlungsfähigkeit für den Fall, dass der Arbeitgeber im Rahmen der Transformation der T-Systems entgegen seiner bisherigen Aussagen doch beabsichtigen sollte, betriebsbedingte Beendigungskündigungen auszusprechen.

    Pressekontakt

    Richard Rother
    ver.di-Bundesvorstand
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