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    ver.di: Schwarz-Gelb verabschiedet sich aus seriöser energiepolitischer Diskussion

    14.07.2010

    Mit Kritik und Unverständnis hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) auf den Vorschlag für eine mögliche Auktion zusätzlicher Strommengen für Kernkraftwerke reagiert. „Die schwarz-gelbe Bundesregierung ist dabei, sich aus jeder seriösen energiepolitischen Diskussion zu verabschieden“, sagte das zuständige ver.di-Bundesvorstandsmitglied Erhard Ott am Mittwoch in Berlin.

    Es sei ein Unding, die Frage der Kernenergie auf rein wirtschaftliche und finanzielle Aspekte zu reduzieren. Notwendig sei vielmehr ein zukunftsfähiges Energiekonzept, das auch Fragen des Energiemixes, einer nachhaltigen Versorgungsstruktur, der Investitionen, der Netze und der Sicherheit umfasse. Dafür seien unseriöse Vorstöße wie die Auktion von Atomstrommengen oder die steuerrechtlich fragwürdige Brennelementesteuer, die ohnehin nur eine politische Luftbuchung sei, nicht hilfreich. „Es ist nicht akzeptabel, wenn Schwarz-Gelb politische Spielchen auf dem Rücken von Kraftwerksbeschäftigten und Bevölkerung austrägt“, betonte Ott.

    Pressekontakt

    Christoph Schmitz
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