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    Helios: Arbeitgeber legt auch in der zweiten Verhandlungsrunde kein Angebot vor - ver.di-Tarifkommission beschließt Aktionen und Warnstreiks

    20.02.2019

    Die zweite Runde der Tarifverhandlungen zwischen der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und dem Klinikkonzern Helios ist in Berlin ohne Ergebnis beendet worden. Die Arbeitgeber hatten erneut kein Angebot für die deutschlandweit rund 18.000 unter den Konzerntarifvertrag fallenden Beschäftigten vorgelegt. „Wir fordern für alle Beschäftigten eine deutliche Einkommenssteigerung von 8 Prozent und für die Pflege zusätzlich 300 Euro auf die Pflegetabelle. Für die Auszubildenden soll es 100 Euro mehr geben“, sagte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Sylvia Bühler.


    Um Beschäftigte zu halten und neue Mitarbeiter zu gewinnen, müsse Helios deutlich attraktivere Arbeitsbedingungen bieten, vor allem auch in der Pflege, so Bühler weiter. „Der Plan von Helios, die Pflege aus dem Konzerntarifvertrag herauszubrechen, ist ein Irrweg. Arbeiten im Gesundheitswesen ist Teamarbeit. Alle dringend erforderlichen Verbesserungen für die Pflege können in dem bestehenden Konzerntarifvertrag umgesetzt werden“, stellte Bühler klar.


    Die ver.di-Tarifkommission hat einstimmig beschlossen, die Helios-Beschäftigten zu Aktionen und Warnstreiks aufzurufen, um den Forderungen Nachdruck zu verleihen. Die nächste Runde der Tarifverhandlungen findet am 20. März in Berlin statt.

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    Richard Rother
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