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    Tarifrunde SRH-Kliniken: ver.di fordert Inflationsausgleich für Beschäftigte

    Pressemitteilung vom 07.12.2022

    Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) fordert für die Beschäftigten der SRH-Kliniken deutliche Lohnerhöhungen, um die massiv gestiegenen Lebenshaltungskosten auszugleichen. „Ganz klar: Es geht ums Geld. Die Reallöhne der Beschäftigten in den SRH-Kliniken müssen gesichert und dauerhaft erhöht werden“, erklärte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Sylvia Bühler vor dem heutigen Auftakt der Tarifverhandlungen. ver.di fordert für die rund 8.200 Beschäftigten der 13 SRH-Kliniken und Reha-Einrichtungen, die unter den Konzerntarifvertrag fallen, eine Erhöhung der Entgelte um 10,5 Prozent, mindestens aber um 500 Euro monatlich; Auszubildende sollen monatlich 200 Euro mehr bekommen. Die Laufzeit des Tarifvertrags soll zwölf Monate betragen. Zusätzlich soll eine neue Endstufe in der Entgelttabelle eingeführt werden, von der vor allem die langjährig Beschäftigten profitieren.

    „Es reicht nicht, wenn SRH Verständnis für die hohen Belastungen der Beschäftigten durch die extrem gestiegenen Lebenshaltungskosten formuliert, dem Verständnis muss eine kräftige Entgelterhöhung folgen“, sagte Bühler zu entsprechenden Äußerungen der Konzernspitze. „Um genug Beschäftigte für ein funktionierendes Gesundheitswesen zu gewinnen, braucht es attraktive Arbeitsbedingungen. Entgelte, die in diesen Zeiten zumindest die Kaufkraft sichern, sind dabei ein wichtiger Baustein.“ Der zweite Verhandlungstermin ist für den 27. Januar 2023 vereinbart.

     

    Pressekontakt

    Richard Rother
    ver.di-Bundesvorstand
    Paula-Thiede-Ufer 10
    10179 Berlin
    Tel.: 030/6956-1011 bzw. -1012
    E-Mail: pressestelle@verdi.de 

     

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