ver.di begrüßt Fortsetzung der Nationalen Weiterbildungsstrategie - Transformation in der Dienstleistungsbranche braucht alle Anstrengung

    Pressemitteilung vom 27.09.2022

     Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) begrüßt die Fortsetzung der Nationalen Weiterbildungsstrategie. Mit dem heute vorgestellten Papier „Gemeinsam für ein Jahrzehnt der Weiterbildung – Aufbruch in die Weiterbildungsrepublik“ durch Bund und Länder liege endlich eine arbeitsfähige Grundlage für die Weiterarbeit vor. „Von der sozial-ökonomische Transformation sind auch die Dienstleistungsbranchen elementar betroffen und Weiterbildung ist ein wichtiger Baustein, um Beschäftigten eine sichere beruflich Perspektive zu geben und dem Fachkräftemangel zu begegnen“, sagte Sylvia Bühler, Mitglied im ver.di Bundesvorstand.

    Durch die Pandemie habe es einen massiven Einbruch bei der betrieblichen Weiterbildung gegeben, deshalb gebe es einen großen Nachholbedarf. „Vor allem sind alle Verantwortlichen auch aufgefordert, Konzepte zu entwickeln, formal gering qualifizierte Menschen besser für eine Weiterbildung zu gewinnen“, sagte Bühler. „Eine ausreichende Finanzierung und Freistellung für Weiterbildungszwecke sind hier sicher von entscheidender Bedeutung.“ Besonders gefördert werden müsse die abschlussorientierte Weiterbildung.

    Bühler forderte eine grundlegend bessere Finanzierung der öffentlich geförderten Weiterbildung. „Gute Weiterbildung muss einhergehen mit guter Arbeit für die Beschäftigten in der Weiterbildung. Bei der Vergabe von Weiterbildungsmaßnahmen muss es um die Qualität gehen, nicht um einen billigen Preis. Die geplante Tariftreueregelung in der öffentlichen Auftragsvergabe auf Bundesebene muss die Bundesagentur für Arbeit einschließen“, so Bühler.

     

    Pressekontakt

    Richard Rother
    ver.di-Bundesvorstand
    Paula-Thiede-Ufer 10
    10179 Berlin
    Tel.: 030/6956-1011 bzw. -1012
    E-Mail: pressestelle@verdi.de 

     

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