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    ver.di lehnt Personalabbau im Vertrieb der Commerzbank entschieden ab

    26.09.2019

    Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) lehnt einen Personalabbau im Vertrieb und damit am Kunden rigoros ab. Die Integration der Comdirect in die Commerzbank und den Verkauf der Mehrheitsbeteiligung an der polnischen mBank findet hingegen die Unterstützung der Gewerkschaft.

    "Gegen einen Personalabbau im Filialbereich sprechen wir uns ganz entschieden aus", betont Stefan Wittmann, bei ver.di für die Commerzbank zuständiger Gewerkschaftssekretär. "Es gibt keinerlei Einsparpotenzial in den Filialen. Deshalb fordern wir den Commerzbank-Vorstandauf, das vorhandene Personal so auf die verbleibenden Filialen zu verteilen, dass personelle Engpässe, ständige Vertretungen und kurzfristige Filialschließzeiten künftig deutlich seltener vorkommen und damit auch die Belastungen für die Beschäftigten deutlich sinken."

    Einen etwaigen weiteren Personalabbau in anderen Bereichen werde ver.di kritisch begleiten, so Wittmann. Hierbei fordere ver.di Transparenz und detailliertere Pläne. Oberste Priorität hätten in einem solchen Fall sozialverträgliche Lösungen. ver.di fordere zudem vielfältige Weiterbildungsmöglichkeiten und Fortbildungsmaßnahmen, um die Beschäftigten für künftig entstehende neue Stellen und Aufgaben zu qualifizieren. Damit könne der Einsatz von Externen deutlich reduziert werden.

    Die geplante Schließung von rund 200 Filialen werde von ver.di kritisch begleitet. Jede einzelne Filiale müsse auf die Sinnhaftigkeit der Maßnahme hin überprüft werden, betont Wittmann: "Wir begrüßen jedoch, dass die Bank an dem Konzept festhalten will, bundesweit mit einem flächendeckenden Filialnetzvertreten zu sein, durch das weiterhin eine persönliche Ansprache gewährleistet wird."

     

    Pressekontakt

    Martina Sönnichsen
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