Zur Bekanntgabe der Gasumlage erklärt der Vorsitzende der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) Frank Werneke:

    Pressemitteilung vom 15.08.2022

    Zur Bekanntgabe der Gasumlage erklärt der Vorsitzende der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) Frank Werneke:

     „Die Gasumlage wird viele Menschen vor allem mit niedrigen und mittleren Einkommen in große, zum Teil existenzielle Schwierigkeiten stürzen. Das muss verhindert werden. Die Bundesregierung ist gefordert, ein weiteres Entlastungspaket auf den Weg zu bringen, das die Menschen vor Energiearmut schützt. Das Herumschrauben am Einkommenssteuertarif ist dafür keine Lösung, wir brauchen vielmehr eine schnelle und wirksame Entlastung insbesondere für Menschen mit niedrigen und mittleren Einkommen. Wir brauchen einen Gaspreisdeckel für den normalen Verbrauch, das sind beispielsweise für eine vierköpfige Familie etwa 12.000 Kilowattstunden pro Jahr. Die Kosten hierfür müssen auf dem Niveau von 2021 gedeckelt und für die Energieversorger ausgeglichen werden.“

     

    Pressekontakt

    Martina Sönnichsen
    ver.di-Bundesvorstand
    Paula-Thiede-Ufer 10
    10179 Berlin
    Tel.: 030/6956-1011 bzw. -1012
    E-Mail: pressestelle@verdi.de

     

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