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    Digitalisierungstarifvertrag: ver.di kritisiert ablehnende Haltung der kommunalen Arbeitgeber

    15.11.2019

    Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) kritisiert die Ankündigung der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA), im Unterschied zum Bund keine Notwendigkeit zu sehen, einen Digitalisierungstarifvertrag ins Leben zu rufen. „Die Entscheidung der kommunalen Arbeitgeber ist wenig vorausschauend; sie wird den Herausforderungen der Digitalisierung nicht gerecht“, sagte Christine Behle, stellvertretende ver.di-Vorsitzende. Gerade vor dem Hintergrund des Onlinezugangsgesetzes sei es wichtig, die Beschäftigten und deren Interessenvertretungen bei der Gestaltung des digitalen Wandels mitzunehmen.

    Gemeinsames Ziel von Arbeitgebern und Gewerkschaften müsse es sein, die digitale Verwaltung zu einem Erfolg zu führen, so Behle weiter. Davon profitierten Bürgerinnen und Bürger und Beschäftigte gleichermaßen. „Eine zukunftsorientierte Qualifizierung, die Teilhabe an neuen Arbeitsformen und feste Leitplanken für Gesundheits- und Datenschutz schaffen Vertrauen im Wandel und geben den Beschäftigten Sicherheit.“ Ausbildung und Qualifizierung seien der Schlüssel, um gute Beschäftigte gewinnen und auf Dauer halten zu können. Behle: „Ein Digitalisierungstarifvertrag verbessert den Rahmen dafür deutlich.“

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    Richard Rother
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