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    ver.di unterstützt Forderung der IG Metall für Angleichung der Beschäftigten im Osten Deutschlands

    27.04.2021

    Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) erklärt ihre Solidarität mit den IG Metall Kolleginnen und Kollegen in Berlin, Brandenburg und Sachsen und unterstützt die Forderung nach einem tariflichen Angleichungsgeld.

    In einer Solidaritätserklärung des ver.di-Bundesvorstands vom gestrigen Montag (26. April 2021) heißt es:

    „Mehr als 30 Jahre nach der Wiedervereinigung arbeiten Kolleg*innen in den ostdeutschen Tarifgebieten der Metall- und Elektroindustrie immer noch mit 38 Stunden in der Woche drei Stunden unbezahlt länger als im Westen. Dies ist ein Zustand, der schon lange nicht mehr hinnehmbar ist. Die Beschäftigten im Osten arbeiten genauso gut wie die Kolleg*innen im Westen.

    Deshalb muss auch die Lohnmauer zwischen Ost- und Westdeutschland endlich fallen – überall! ver.di erklärt sich daher solidarisch mit den IG Metall Kolleg*innen und fordert die Arbeitgeber der ostdeutschen Metall- und Elektroindustrie auf, Forderungen nach einer schrittweisen Angleichung an den Westen durch ein Tarifliches Angleichungsgeld (TAG) nicht länger zu blockieren. Es ist höchste Zeit, dass sie ihrer gesellschaftspolitischen Verantwortung gerecht werden.“

    Pressekontakt

    Martina Sönnichsen
    ver.di-Bundesvorstand
    Paula-Thiede-Ufer 10
    10179 Berlin
    Tel.: 030/6956-1011 bzw. -1012
    Fax: 030/6956-3001
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