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    2.500 Beschäftigte der Privaten Energiewirtschaft im Warnstreik

    2.500 Beschäftigte der Privaten Energiewirtschaft im Warnstreik

    20.04.2007

    Rund 2.500 Beschäftigte der Privaten Energiewirtschaft im Osten haben am Freitagmorgen in Brandenburg, Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt für zwei Stunden die Arbeit niedergelegt. Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hatte zum Warnstreik aufgerufen, da der Arbeitgeberverband Privater Energieversorgungsunternehmen (AVEU) bislang kein verhandlungsfähiges Angebot vorgelegt hat.

    „Mit ihren Warnstreiks haben die Beschäftigten ihren Unmut über die Haltung der Arbeitgeber deutlich gemacht und gezeigt, dass sie bereit sind, für eine Erhöhung der Vergütungen und gegen eine Verlängerung der Arbeitszeit zu kämpfen“, erklärte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Erhard Ott. Die Arbeitgeber müssten sich endlich bewegen und am Montag in Halle ein verhandlungsfähiges Angebot vorlegen, ansonsten sei eine Ausweitung der Auseinandersetzung nicht auszuschließen, betonte Ott. ver.di fordert für die 25.000 Arbeitnehmer und Auszubildenden in den neuen Bundesländern 6 Prozent mehr Gehalt. Der Arbeitgeberverband will eine Verlängerung der Arbeitszeit um zwei auf 40 Wochenstunden sowie die Ausweitung befristeter Arbeitsverträge durchsetzen und bietet eine Erhöhung der Gehälter um lediglich 1,9 Prozent an. Ott wies dieses Angebot als völlig unzureichend zurück, er erwartete für die vierte Verhandlungsrunde am 23. April in Halle ein deutlich besseres Angebot auf der Basis der ver.di-Forderungen.

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