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    Verhandlungsergebnis für Beschäftigte in deutschen Seehäfen erzielt

    Verhandlungsergebnis für Beschäftigte in deutschen Seehäfen erzielt

    10.06.2021

    Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und der Zentralverband der Deutschen Seehäfen (ZDS) haben am gestrigen Mittwoch (9. Juni 2021) in Bremen ein Verhandlungsergebnis für die rund 11.000 Beschäftigten in den deutschen Seehäfen erzielt.
    Danach erhalten die Beschäftigten ab dem 1. Juni 2021 eine tabellarische Lohnerhöhung von 3,0 Prozent sowie eine Erhöhung des Urlaubsgeldes um 60 Euro bei einer tarifvertraglichen Laufzeit von 12 Monaten. Für die Beschäftigten in Vollcontainerbetrieben erhöht sich zudem die wiederkehrende Zulage um jährlich 80 Euro.

    „Dieser Abschluss ist ein sehr gutes Ergebnis und ein großer Erfolg, der allen Hafenbeschäftigten in allen Branchenarten zu Gute kommt", betont ver.di-Verhandlungsführerin Maya Schwiegershausen-Güth. Im Volumen bedeute das Tarifergebnis eine Grundlohnerhöhung von bis zu 3,3 Prozent.

    „Mit diesem Abschluss ist es gelungen, den Flächentarifvertrag zu erhalten und dabei eine dauerhafte Erhöhung aller Löhne im gesamten Tarifbereich zu erzielen. Dies wurde maßgeblich durch den starken Rückhalt unserer Mitglieder ermöglicht", so Schwiegershausen-Güth.

    Die ver.di-Bundestarifkommission hat dem Ergebnis bereits zugestimmt.

    Für Rückfragen: Maya Schwiegershausen-Güth (ver.di-Verhandlungsführerin), 0171 8631093

    Pressekontakt

    Martina Sönnichsen
    ver.di-Bundesvorstand
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