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    Tarifverhandlungen Deutsches Rotes Kreuz: ver.di fordert 7,5 Prozent mehr Geld – Verhandlungsauftakt am Donnerstag

    14.03.2018

    Am Donnerstag (15. März 2018) beginnen die Tarifverhandlungen mit der Bundestarifgemeinschaft des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Berlin. Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) geht mit einer Forderung nach 7,5 Prozent mehr Geld, mindestens 200 Euro und einer Anhebung der Ausbildungsvergütung um 150 Euro pro Monat in die Verhandlungen.

    „Für die verantwortungsvolle und oft auch belastende Arbeit haben die Beschäftigten eine angemessene Bezahlung und gute Arbeitsbedingungen verdient. Wir erwarten, dass das DRK zügig und zielorientiert verhandelt. In vielen Arbeitsfeldern gibt es einen zunehmenden Fachkräftemangel, deshalb braucht es klare Signale der Anerkennung“, sagte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Sylvia Bühler.

    Bei den Verhandlungen geht es auch um Erwartungen der Beschäftigten an die Arbeitgeber, die Attraktivität des DRK zu steigern. Das könnte mit einem modernen Tarifvertrag gelingen, der neue Möglichkeiten zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf, alternsgerechtem Arbeiten und Gesundheitsschutz schafft, so Bühler. „Wir erwarten, dass in dieser Tarifrunde die unbezahlten Arbeitszeiten im Rettungsdienst abgeschafft werden“, sagte die Gewerkschafterin.

    Beim DRK arbeiten insgesamt rund 150.000 Menschen. Für etwa 50.000 Beschäftigte gelten die zwischen ver.di und der Bundestarifgemeinschaft DRK tariflich vereinbarten Arbeits- und Entgeltbedingungen. Die Beschäftigten beim Deutschen Roten Kreuz arbeiten im Rettungsdienst, im Krankenhaus, in der Altenpflege, der Behindertenhilfe, in Kindertagesstätten, der Kinder- und Jugendhilfe, in der Bildungsarbeit und im Blutspendedienst.


    Hinweis für die Redaktionen
    Termine der weiteren vereinbarten Verhandlungstermine:
    12./13. April 2018 in Mainz
    16./17. Mai 2018 in Berlin

    Pressekontakt

    Daniela Milutin
    ver.di-Bundesvorstand
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