Mitmachen

    ver.di kritisiert Umgang des US-Konzerns Twitter mit seinen Beschäftigten in Deutschland

    Pressemitteilung vom 05.12.2022

    Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) kritisiert den Umgang des US-Konzerns Twitter mit seinen Beschäftigten in Deutschland scharf. „Der reichste Mann der Welt, Elon Musk, hätte es als Chief-Twit nicht nötig, sich als bekanntester unsozialer Mensch zu zeigen. Er bremst hier in Deutschland die Betriebsratswahl bei Twitter aus und kündigt Menschen, denen er mit Eiseskälte auch noch angemessene Abfindungen verwehrt“, sagte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Christoph Schmitz. Musk schade damit seinem Ruf als Arbeitgeber und seinen Produkten; soziale Verantwortung sei in allen Branchen ein Thema. ver.di werde die Kolleginnen und Kollegen bei Twitter bei der Durchsetzung ihrer Rechte tatkräftig unterstützen.

    Am 30. November 2022 hatte in der ver.di-Zentrale in Berlin die Wahlversammlung zur Wahl eines Wahlvorstandes für die Betriebsratswahl stattgefunden; ein Wahlvorstand ist gewählt. Allerdings konnte die Betriebsratswahl nicht eingeleitet werden, weil Twitter Germany die Frist zur Überreichung der Wählerliste verstreichen ließ. Der Wahlvorstand hat Twitter nun eine weitere Frist bis zum 7. Dezember 2022 gesetzt. Sollte er die Liste bis dahin nicht erhalten, wird er sie mit ver.di-Unterstützung per einstweiliger Verfügung gerichtlich einfordern. Zudem koordinieren ver.di-Anwälte die einzelnen Kündigungsschutzklagen der Twitter-Beschäftigten.

     Weitere Informationen: Twitter-Beschäftigte wehren sich – ver.di

     

     

    Pressekontakt

    Richard Rother
    ver.di-Bundesvorstand
    Paula-Thiede-Ufer 10
    10179 Berlin
    Tel.: 030/6956-1011 bzw. -1012
    E-Mail: pressestelle@verdi.de 

     

    Schlagwörter

    Presseausweis

    Besorgen Sie sich hier Ihren Presseausweis

    Ansprechpartner Antragsformular