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    Tarifrunde Telekom: Kein Angebot erhalten - ver.di macht jetzt Druck mit ersten Warnstreiks und Aktionen

    08.03.2018

    Nachdem die Deutsche Telekom in der zweiten Verhandlungsrunde am 8. März 2018 kein Angebot unterbreitet hat, ruft die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) zu ersten gezielten Warnstreiks und Aktionen auf, um Druck auf den Arbeitgeber auszuüben. Die Streiks beginnen bereits am morgigen Freitag.

    "Mit einer Verschleppungstaktik kommt die Telekom bei den Beschäftigten nicht durch. Es muss ein Angebot auf den Tisch", betont ver.di-Verhandlungsführer Frank Sauerland.

    In den ersten Tagen ruft ver.di gezielt ca. 5.000 Beschäftigte zu Aktionen und Protesten auf. Betroffen sind Betriebsteile und Einrichtungen der Service- und der Techniksparte in nahezu allen Bundesländern.

    "Bei der Vorstellung der Jahresbilanz 2017 hat sich die Telekom für gute Zahlen feiern lassen. Damit ist auch für die Beschäftigten klar: Es ist genug Geld für eine spürbare Lohnerhöhung vorhanden", betont Sauerland.

    ver.di fordert in der laufenden Tarifrunde unter anderem eine tabellenwirksame Entgelterhöhung um 5,5 Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten sowie eine Komponente zur Steigerung der Einkommensgerechtigkeit. Die Höhe der Ausbildungsvergütungen und der Vergütungen für dual Studierende soll um 75 Euro angehoben werden.

    Die dritte Runde der Verhandlungen für die ca. 62.000 betroffenen Tarifangestellten und Auszubildenden/dual Studierenden der Deutschen Telekom findet am 21./22. März 2018 in Berlin statt.


    Für Rückfragen:
    Frank Sauerland (Verhandlungsführung ver.di) Tel.: 0171-5535583 Peter Praikow (Zentraler Arbeitskampfleiter ver.di) Tel.:
    0171-2262500

    Pressekontakt

    Martina Sönnichsen
    ver.di-Bundesvorstand
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