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    Tarifkonflikt Deutsche Post AG: erneut rund 7.000 Zusteller bundesweit …

    Tarifkonflikt Deutsche Post AG: erneut rund 7.000 Zusteller bundesweit im Ausstand

    16.05.2015

    Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hält den Druck in der Tarifauseinandersetzung mit der Deutschen Post AG um die Arbeitszeit der 140.000 Tarifkräfte aufrecht. Auch am heutigen Samstag seien bundesweit rund 7.000 Zustellerinnen und Zusteller aus der Brief-, Paket und Verbundzustellung in den Arbeitskampf gerufen worden. Dadurch könne es in einigen Regionen zum zweiten Tag in Folge zu einem Ausfall der Zustellung kommen. „Die Beschäftigten der Deutschen Post AG machen das Unternehmen durch ihre gute Arbeit erfolgreich und sie haben das Rückgrat, für ihre demokratischen Rechte einzustehen. Wir erwarten, dass sich der Vorstand der Deutschen Post AG in der nächsten Verhandlungsrunde bewegt“, sagte die stellvertretende ver.di-Vorsitzende und Verhandlungsführerin Andrea Kocsis.

    ver.di fordert eine Arbeitszeitverkürzung von 38,5 auf 36 Stunden bei vollem Lohnausgleich, um den von der Deutschen Post AG durch den Aufbau von 49 Regionalgesellschaften gebrochenen Vertrag zum Schutz vor Fremdvergabe zu kompensieren. In die seit Mitte März laufenden Verhandlungen hat die Gewerkschaft inzwischen auch die Forderung nach einer Entgelterhöhung um 5,5 Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten eingebracht. Die entsprechenden Regelungen aus dem Entgelttarifvertrag sind zum 31. Mai 2015 gekündigt. Die nächste Verhandlungsrunde findet am 20./21. Mai in Königswinter bei Bonn statt.

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    Jan Jurczyk
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