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    Schluss mit Fasten: Amazon-Beschäftigte streiken für den Schutz …

    Schluss mit Fasten: Amazon-Beschäftigte streiken für den Schutz durch Tarifverträge

    16.04.2014

    Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) ruft die Amazon-Beschäftigten an den Standorten Bad Hersfeld und Leipzig am Donnerstag, 17. April 2014, zum ganztägigen Streik auf. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Leipzig und in den beiden Verteilzentren in Bad Hersfeld werden mit Beginn der Frühschicht die Arbeit niederlegen. „Amazon verweigert nach wie vor jegliches Gespräch über einen Tarifvertrag – das zeugt von fehlendem Respekt vor der hervorragenden Leistung, die die Amazon-Beschäftigten Tag für Tag erbringen“, sagte der ver.di-Verhandlungsführer für Leipzig, Jörg Lauenroth-Mago.

    „Die Zeit des Fastens ist vorbei, und die Beschäftigten bei Amazon erwarten zu Recht den verbindlichen tarifvertraglichen Schutz ihrer Löhne und Arbeitsbedingungen. Das ist keine Forderung, die von außen an das Unternehmen herangetragen wird, sondern die klare Erwartung einer großen Zahl von Beschäftigten und der ver.di-Mitglieder bei Amazon“, betonte die ver.di-Streikleiterin in Bad Hersfeld, Mechthild Middeke.

    ver.di hat im April 2013 mit Streikmaßnahmen an den Standorten Leipzig und Bad Hersfeld begonnen, um für die Beschäftigten des nach eigenen Angaben weltgrößten Versandhandelsunternehmens Amazon eine tarifvertragliche Absicherung zu erreichen. Die Geschäftsführung von Amazon Deutschland verweigert Verhandlungen über einen Tarifvertrag kategorisch und hatte zuletzt vor etwa einem Monat ein Gesprächsangebot zur Tarifsituation abgelehnt.



    Hinweis für die Redaktionen:

    Bei Rückfragen zu den Streiks

    für Leipzig:
    Thomas Schneider: 0160-7197238
    Jörg Lauenroth-Mago: 0170-4523228

    für Bad Hersfeld:
    Mechthild Middeke: 0160-90907385
    Angelika Kappe: 0151-12154105