Pressemitteilungen

    Eurowings: Beschäftigte aller Sparten üben scharfe Kritik am …

    Eurowings: Beschäftigte aller Sparten üben scharfe Kritik am Management

    06.09.2018

    Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) fordert die Eurowings auf, unverzüglich Lösungen für die Beschäftigten in der Eurowings-Gruppe zu finden. Hintergrund ist, dass es in allen Sparten massive Probleme gibt, die zu starken Protesten gegenüber dem Management führen.

    Aus diesem Grund sind am gestrigen Mittwoch (5. September) Vertreter der Tarifkommissionen von Kabine, Cockpit, Technik und Verwaltung in den Unternehmen der Eurowings-Gruppe zu ihrer Konferenz am Düsseldorfer Flughafen zusammengekommen. Dabei kritisierten die Beschäftigtenvertreter den Umgang mit den Beschäftigten in der Airline.

    „Das starke Wachstum des Unternehmens wird auf dem Rücken der Beschäftigten ausgetragen“, kritisiert ver.di-Bundesvorstandsmitglied Christine Behle. „Es kommt zu Arbeitsverdichtungen, die nicht länger hinnehmbar sind. Das Management scheint nicht in der Lage zu sein, diese Probleme gemeinsam mit den Sozialpartnern anzugehen, um konstruktive Lösungen zu finden.“ Diese Situation ziehe sich durch alle Bereiche der Eurowings-Gruppe.

    So fordere die Techniksparte in den laufenden Verhandlungen dringend Bewegung. Eine Erhöhung der Gehälter sei überfällig. Zudem sollen Neubeschäftigte nicht mehr unterhalb des bestehenden Tarifniveaus vergütet werden. Die Beschäftigten der Verwaltung arbeiten mit akutem Mitarbeitermangel bei zunehmender Arbeitsverdichtung. Die Cockpit-Tarifkommissionen der Airlines Eurowings und Eurowings Europe München verlangen Lösungen, um die Integration der Piloten der LGW (Luftfahrtgesellschaft Walter) sowie der in München stationierten Eurowings Europe sicherzustellen. Die Flugbegleiter der LGW haben nach der Ankündigung von Arbeitsplatzabbau Beschäftigungssicherung in der Airline-Gruppe gefordert. Die Verhandlungen dazu scheiterten in der vergangenen Woche. Die Verhandlungen um einen Manteltarifvertrag für die Eurowings-Flugbegleiter wurden am späten Dienstagabend (4. September) ohne Ergebnis vertagt.

    Für Rückfragen:
    Volker Nüsse, Tel.: 0175 22 53 611

    Pressekontakt

    Martina Sönnichsen
    ver.di-Bundesvorstand
    Paula-Thiede-Ufer 10
    10179 Berlin
    Tel.: 030/6956-1011 bzw. -1012
    Fax: 030/6956-3001
    E-Mail: pressestelle@verdi.de
    alle Ansprechpartner der Bundespressestelle