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    Personalabbau bei E.ON angesichts der Ertragslage nicht gerechtfertigt

    Personalabbau bei E.ON angesichts der Ertragslage nicht gerechtfertigt

    11.02.2009

    Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hält einen Stellenabbau bei E.ON angesichts der außerordentlich guten Ertragslage für nicht gerechtfertigt, machte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Erhard Ott heute deutlich. Es sei falsch, die Aktionäre mit einer Dividendenerhöhung zu beschenken und gleichzeitig Arbeitsplätze zu vernichten, kritisierte Ott. Auch eine Verschlechterung der Arbeitsbedingungen durch Outsourcing und Fremdvergaben lehne die Gewerkschaft ver.di entschieden ab.

    Die im Zuge der Finanzmarkt- und Konjunkturkrise Ende 2008 vorgenommene Neuausrichtung des Projektes „Perform to Win“ lasse erhebliche Zweifel aufkommen, nachdem der E.ON-Vorstand über eine Dividendensteigerung in Höhe von 9,5 Prozent für das Geschäftsjahr 2008 informiert habe und gleichzeitig einen Stellenabbau prognostiziere. Ott forderte den Vorstand des Energiekonzerns auf, auch künftig auf betriebsbedingte Kündigungen zu verzichten, keinerlei Verschlechterungen der Arbeitsbedingungen vorzunehmen sowie Betriebsräte, ver.di und Aufsichtsräte mitbestimmend in die Entscheidungsprozesse einzubeziehen.

    Pressekontakt

    Günter Isemeyer ver.di-Bundesvorstand Paula-Thiede-Ufer 10 10179 Berlin Tel.: 030/6956-1011 bzw. -1012 Fax: 030/6956-3001 E-Mail: pressestelle@verdi.de
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