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    Gute-Kita-Gesetz: Länder müssen in Qualität investieren und …

    Gute-Kita-Gesetz: Länder müssen in Qualität investieren und Fachkräfte ausbilden

    14.12.2018

    Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) begrüßt, dass der Bundestag heute (14. Dezember 2018) mit dem „Gute-KiTa-Gesetz“ beschlossen hat, Mittel des Bundes für die Kitas zur Verfügung zu stellen, die über den vereinbarten Betrag in der Koalitionsvereinbarung hinausgehen.

    ver.di kritisiert jedoch, dass es nicht gelungen ist, Standards für Personalschlüssel festzulegen, die in einer Übergangszeit von den Ländern zu erreichen sind. „Damit ist das Ziel der Herstellung gleichwerter Lebens- und Arbeitsverhältnisse im Bereich der frühkindlichen Bildung verfehlt“, so ver.di-Bundesvorstandsmitglied Wolfgang Pieper, „obwohl dies erklärtes Ziel der Bundesregierung ist.“

    Pädagogische Fachkräfte sind der Schlüssel zu guter Kita-Qualität. Es wäre eine Chance gewesen, über das „Gute-KiTa-Gesetz“ sowohl die Fachkraft-Kind-Relationen zu verbessern als auch die Gewinnung und Ausbildung von Fachkräften zu befördern. Eine Steuerung über den Einsatz der Mittel sei nicht festgelegt worden, so dass es den Ländern überlassen sei, wie sie das Geld investieren wollen.

    „Wir fordern die Länder auf, die Mittel zur Entwicklung und Realisierung von guten Personalschlüsseln und zur Ausbildung von qualifiziertem Personal einzusetzen, um dem eklatanten Fachkräftemangel entgegenzuwirken“, so Sylvia Bühler, im ver.di-Bundesvorstand zuständig für die freigemeinnützigen und privaten Kindertageseinrichtungen.

     

     

     

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