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    ver.di appelliert: „Bündnis für Schlecker-Beschäftigte dringend nötig“

    25.01.2012

    Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) sieht die dringende Notwendigkeit für ein Bündnis zur Unterstützung der Schlecker-Beschäftigten.

    „Es sind nicht die Beschäftigten, die die finanzielle Misere von Schlecker verursacht haben“, betonte Stefanie Nutzenberger, ver.di-Bundesvorstandsmitglied für den Handel, „deshalb brauchen wir jetzt dringend ein Bündnis zur Rettung der Arbeitsplätze.“ Die Forderung richte sich zum einen an Lieferanten, die Drogeriemarktkette weiterhin mit Waren zu versorgen. Aber auch die Kundinnen und Kunden seien aufgefordert wie bisher bei Schlecker einzukaufen.

    Es sei nun endlich an der Zeit, dass Anton Schlecker die Eigentumsverhältnisse seiner Familie und die der Familienangehörigen offenlege. „Was wir von Schlecker fordern, ist Klarheit und Wahrheit. Klarheit gegenüber den Beschäftigten und die Wahrheit über seine Vermögensverhältnisse“, so Nutzenberger. „Die beängstigende Zeit der Ungewissheit für mehr als 30.000 Beschäftigte und deren Familien muss ein Ende haben – die Frauen und Männer haben einen berechtigten Anspruch zu erfahren, ob ihre Arbeitsplätze für die Zukunft gesichert sind“, forderte die Gewerkschafterin. „Dazu kann niemand so schnell und umfassend aufklären wie die Familie Schlecker selbst“. Ohne umfassende Transparenz könne kein Vertrauen entstehen und genau dieses sei eine zwingende Voraussetzung für erfolgreiche Verhandlungen über die Fortführung des Unternehmens.