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    Auftakt der Verhandlungen mit der Tarifgemeinschaft Energie: ver.di bekräftigt Forderungen nach deutlichen Entgeltsteigerungen

    28.05.2019

    Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) bekräftigt vor dem Start der Tarifverhandlungen mit der Tarifgemeinschaft Energie ihre Forderungen nach deutlichen Entgeltsteigerungen für die bundesweit rund 20.000 betroffenen Beschäftigten. „Die wirtschaftliche Entwicklung der Unternehmen ist positiv, das gilt insbesondere für den größten Konzern des Tarifbereichs, Unternehmen der E.ON SE in Deutschland. Jetzt ist es an der Zeit, dass nicht nur die Aktionäre, sondern auch die Beschäftigten davon profitieren“, sagte ver.di-Verhandlungsführer Stefan Najda. In dieser Tarifrunde müsse daher eine deutliche Vergütungserhöhung erreicht werden. Die Tarifverhandlungen beginnen am Mittwoch (29. Mai 2019).

    In dieser Tarifrunde fordert ver.di 6,5 Prozent mehr Lohn und Gehalt bei einer Laufzeit des Tarifvertrages von zwölf Monaten. Auszubildende sollen 165 Euro mehr pro Monat und eine unbefristete Übernahme im Anschluss der Ausbildung bekommen. Zudem besteht die Forderung nach Einführung einer Wahlmöglichkeit, mit der sich Gewerkschaftsmitglieder zwischen mehr Geld oder mehr Freizeit entscheiden können.

    Zur Tarifgemeinschaft Energie gehören unter anderem Unternehmen wie Avacon AG, Bayernwerk AG, e.kundenservice Netz GmbH, E.ON Energie Deutschland GmbH, Gasnetz Hamburg GmbH, HanseGas GmbH, HanseWerk AG, PreussenElektra GmbH, Schleswig-Holstein Netz AG und der Stromnetzbetreiber TenneT.

     

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