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    ver.di fordert 5,6 Prozent mehr für Beschäftigte in der ostdeutschen Energiewirtschaft

    13.03.2015

    Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) fordert für die rund 19.000 Beschäftigten der ostdeutschen Energiewirtschaft im AVEU (Arbeitgeberverband  Energie- und versorgungswirtschaftlicher Unternehmen e.V.) eine Einkommenserhöhung von 5,6 Prozent ab 1. Mai 2015 bei einer Laufzeit von zwölf Monaten sowie eine Steigerung der Ausbildungsvergütungen um 50 Euro je Ausbildungsjahr. Das hat die ver.di-Tarifkommission gestern Abend (12. März) in Leipzig beschlossen.

    „Ostdeutsche Stadtwerke und die Regionalversorger befinden sich trotz der Herausforderungen durch die Energiewende, in einer soliden wirtschaftlichen Situation, die die berechtigten Lohnforderungen der Beschäftigten rechtfertigt“, betont ver.di-Verhandlungsführer Marcus Borck. Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels sei es notwendig, finanzielle Anreize zu schaffen, um qualifizierte Arbeitsplätze in der Region zu erhalten und auszubauen.

    „Eine kurze Laufzeit ist aus unserer Sicht notwendig, um auf weitere rechtliche und politische Veränderungen in der Energiebranche reagieren zu können“, so Borck weiter.

    Von den Tarifverhandlungen betroffen sind ca.19.000 Beschäftigte aus vielen ostdeutschen Stadtwerken (beispielsweise Leipzig, Dresden, Halle, Erfurt, Weimar, Städtische Werke Magdeburg GmbH) sowie die Regionalversorger wie z.B. envia Mitteldeutsche Energie AG, ENSO Energie Sachsen Ost GmbH, Thüringer Energie AG, E.DIS AG, eins Energie Sachsen, VNG-Verbundnetz Gas AG.

    Die erste Verhandlungsrunde findet am 13. April 2015 in Halle statt.



    Für Rückfragen: Marcus Borck, 0179/6 73 96 49

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    Martina Sönnichsen
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