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    Tarifkonflikt T-Systems: Vierte Verhandlungsrunde ohne Ergebnis

    Tarifkonflikt T-Systems: Vierte Verhandlungsrunde ohne Ergebnis

    13.07.2018

     Im Tarifkonflikt zwischen der T-Systems und der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) ist am gestrigen Donnerstag in Euskirchen die vierte Verhandlungsrunde für die rund 11.000 tarifgebundenen Be-schäftigten ohne Ergebnis beendet worden. „Der Arbeitgeber hat uns ein nicht akzeptables Angebot vorgelegt", sagte ver.di-Verhandlungsführer Michael Jäkel. Zwölf Leermonate und eine ab 2019 folgende geringe prozentuale Entgelterhöhung würden für die Beschäftigten einen massiven Reallohnverlust bedeuten. Der angebotene Schutz vor betriebsbedingten Kündigungen sei wertlos, da er an nicht erfüllbare Bedingungen geknüpft sei. „Das ist so mit uns nicht zu machen", so Jäkel.

    Die Tarifverhandlungen waren Anfang April begonnen worden. Die Gewerkschaft ver.di fordert eine Entgelterhöhung von 5,5 Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen, hatten sich allein in dieser Woche an drei Tagen insgesamt rund 3.000 Beschäftigte an vollschichtigen Warnstreiks beteiligt. Die Tarifverhandlungen sollen in vier bis sechs Wochen mit einer fünften Verhandlungsrunde fortgesetzt werden.

    Parallel zur laufenden Tarifrunde hat der Arbeitgeber Pläne zur „Neu-Ausrichtung" des Unternehmens entwickelt. ver.di lehnt diese Pläne vehement ab, weil sie einen Kahlschlag bei den Standorten und einen massiven Arbeitsplatzabbau vorsehen. Weltweit sollen 10.500 Stellen wegfallen, davon allein in Deutschland 6.000.

     

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