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    Verhandlungsergebnis für RWE-Beschäftigte erzielt

    Verhandlungsergebnis für RWE-Beschäftigte erzielt

    25.02.2013

    Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und die IG BCE haben am Freitagabend mit den Arbeitgebern ein Verhandlungsergebnis für die rund 30.000 Beschäftigten bei RWE erzielt. Die Tarifkommission stimmte dem Verhandlungsergebnis am heutigen Montag, dem 25. Februar, in Düsseldorf mit großer Mehrheit zu.

    Damit erhalten die Beschäftigten am 1. Februar 2013 bis zum 31. Januar 2014 eine Erhöhung der Gehälter um 2,75 Prozent. Für Januar 2013 erhalten sie außerdem eine Einmalzahlung in Höhe von 250 Euro. Ab 1. Februar 2014 werden die Gehälter bis zum 31. Dezember 2014 um weitere 1,75 Prozent erhöht. Im Februar 2014 wird eine weitere Einmalzahlung in Höhe von 250 Euro gezahlt.

    Außerdem konnte eine Vereinbarung zum Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen für zwei weitere Jahre erzielt werden. Die Tarifvertragsparteien haben außerdem das Ziel, bis Ende 2013 eine Nachfolgeregelung für den Tarifvertrag zur Beschäftigungssicherung zu vereinbaren, die den geänderten energiewirtschaftlichen Rahmenbedingungen Rechnung trägt. Verhandlungen dazu werden unverzüglich aufgenommen.

    Der Tarifvertrag zur unbefristeten Übernahme von Ausgebildeten wird verlängert. Über neue Regelungen zur Ausbildungsquote und Übernahme werden die Tarifvertragsparteien ebenfalls in Verhandlungen eintreten.

    ver.di-Bundesvorstandsmitglied Erhard Ott wertete den Abschluss als vertretbar. Dadurch sei in letzter Sekunde ein Streik verhindert worden. „Insbesondere die Vereinbarung zum Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen gibt den Beschäftigten um weitere zwei Jahre Planungssicherheit“, betonte Ott. „Das Ergebnis sichere den Kolleginnen und Kollegen zudem eine Erhöhung der Gehälter, die über der Inflationsrate liege.“

    Pressekontakt

    Martina Sönnichsen
    ver.di-Bundesvorstand
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