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    Jubiläumskongress: 50 Jahre Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller - Herausforderungen durch Digitalisierung und Internationalisierung des Buchmarktes

    13.02.2019

    Mit einem viertägigen Jubiläumskongress in Aschaffenburg feiert der Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller (VS) vom 14. bis 17. Februar 2019 seinen 50.  Geburtstag. Der VS in ver.di ist mit fast 4.000 Mitgliedern der größte Zusammenschluss von Autorinnen und Autoren, Übersetzer und Übersetzerinnen in Deutschland. Gegründet wurde der Schriftstellerverband am 8. Juni 1969 in Köln mit Unterstützung von Heinrich Böll, Ingeborg Drewitz, Günter Grass, Dieter Lattmann, Thaddäus Troll und Martin Walser.

    Die von Heinrich Böll proklamierte „Einigkeit der Einzelgänger“ sei heute einmal mehr gefragt, wenn es um die Macht digitaler Giganten als Netzwerke, Verstärker und Datenkraken gehe, erklärte der stellvertretende ver.di-Vorsitzende Frank Werneke. Die Digitalisierung sowie Internationalisierung des Buchmarktes und ihre Auswirkungen auf das Schreiben und die Gesellschaft sind ein Schwerpunkt des Jubiläumskongresses.

    „Die Kreativität und kritische Auseinandersetzung der Schriftstellerinnen und Schriftsteller waren und sind wesentliche Faktoren bei der Bewältigung der großen gesellschaftlichen Herausforderungen“, sagte Werneke. Literatur und andere Kunstformen seien ein wesentlicher Widerpart längst überwunden geglaubter nationalistischer, menschen- und kulturfeindlicher Positionen.

    Mit dem Kongressprogramm »Literatur unter Strom« greift der VS in über 30 Lesungen, hochkarätig besetzten Debatten, einem Poetry Slam Battle, 20 Schullesungen sowie in dem Festakt aktuelle, gesellschaftliche und berufspolitische Fragen auf.

    Mehr zum Kongress unter https://vs.verdi.de/50jahrevs/kongress

    Pressekontakt

    Günter Isemeyer
    ver.di-Bundesvorstand
    Paula-Thiede-Ufer 10
    10179 Berlin
    Tel.: 030/6956-1011 bzw. -1012
    Fax: 030/6956-3001
    E-Mail: pressestelle@verdi.de

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