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    Verhandlungen bei Lufthansa-Tochter LGW ohne Ergebnis - ver.di startet Beschäftigtenbefragung

    18.06.2018

    Auch die vierte Verhandlungsrunde für die 400 Kabinenbeschäftigten der Luftfahrtgesellschaft Walter (LGW), einer Lufthansa Tochter, blieb ohne Ergebnis. Daher hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) jetzt eine Tarifbefragung unter den Beschäftigten gestartet, um ihre Anliegen mit Nachdruck in die Verhandlungen einzubringen.

    ver.di fordert einen Tarifvertrag sowie Verbesserungen der Vergütung und der Einsatzbedingungen. Bislang gelten für die Beschäftigten der Airline keine Tarifverträge. Die LGW war im Dezember 2017 im Zusammenhang mit der Insolvenz von Air Berlin von der Eurowingsgruppe übernommen worden und ist seitdem Teil des Lufthansa-Konzerns.

    „Während sich die Beschäftigten in einer unsicheren Situation befinden, lassen die Arbeitgeber die Zeit ungenutzt verstreichen“, kritisiert ver.di-Verhandlungsführer Volker Nüsse. Für neue Beschäftigte garantiert die Airline lediglich ein monatliches Gehalt von rund 1.500 Euro. ver.di fordert für alle Beschäftigten der LGW unter anderem eine Erhöhung des Grundgehalts, die Einführung einer Mehrflugstundenvergütung und einen Manteltarifvertrag zu den Einsatzbedingungen.

    Mit der Befragung, die bis Ende Juni durchgeführt wird, wendet sich die Gewerkschaft an alle Beschäftigten, um die Wichtigkeit der Forderungen und die Bereitschaft zum Engagement in der Tarifrunde abzufragen.

    Die Flotten der LGW umfassen 33 Flugzeuge, mit denen etwa 20 Prozent der Eurowings-Verbindungen geflogen werden.


    Für Rückfragen: Volker Nüsse, 0175/2253611

     

     

     

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    Martina Sönnichsen
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