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    Tarifvertrag Digitalisierung: ver.di und das Bundesinnenministerium starten Verhandlungen

    29.01.2020

    Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) will für die Beschäftigten des Bundes einen Tarifvertrag Digitalisierung abschließen, durch den sie an den digitalen Möglichkeiten teilhaben und vor Risiken geschützt werden sollen.

    Dazu werden am 28. Februar 2020 die Verhandlungen zum Tarifvertrag Digitalisierung in Berlin aufgenommen. Die ver.di-Verhandlungskommission trifft zum ersten Mal auf ihre Verhandlungspartner beim Bund, der durch das Bundesin-nenministerium (BMI) vertreten wird. Ziel ist es, die Verhandlungen bis zum Sommer 2020 abzuschließen.

    „Wir brauchen verbindliche Regeln für die digitale Verwaltung“, betont ver.di-Bundesvorstandsmitglied und Verhandlungsführerin Christine Behle. „Diese Regeln sollen im Tarifvertrag festlegt werden. Ein Digitalisierungstarifvertrag bietet den Beschäftigten individuellen rechtlichen Schutz und eröffnet Spielräume bei der Teilhabe an der digitalen Arbeitswelt.“

    Es sei geplant, bei dem ersten Verhandlungstermin zwischen ver.di und dem BMI zunächst einen Verhandlungsfahrplan festzulegen.

    Aus Sicht von ver.di müssen dabei Regeln für die digitale Arbeit und Arbeitsabläufe zur Qualifizierung für den öffentlichen Dienst der Zukunft getroffen werden. Des Weiteren muss über einen Zugang zu neuen Arbeitsformen („newwork“), beispielsweise zu agiler Arbeit und dem Thema Homeoffice verhandelt werden; ebenso u.a. zum Datenschutz und Persönlichkeitsrechten der Beschäftigten sowie zu Beschäftigungssicherung und Rationalisierungsschutz.

    Pressekontakt

    Martina Sönnichsen
    ver.di-Bundesvorstand
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