ver.di Vorsitzender: CDU/CSU-Vorstoß ist offen gegen Arbeitnehmer gerichtet

Pressemitteilung vom 24.02.2016

Die Blockade des Gesetzentwurfs gegen Missbrauch von Leiharbeit und Werkverträgen durch die CDU/CSU hat der ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske scharf kritisiert. „Die CSU will Leiharbeit und Werkverträge weiter als Instrument zur Entsicherung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern und zur Lohndrückerei missbrauchen“, erklärte Bsirske. Der Vorstoß der Unionsfraktionen sei „offen gegen die Interessen der Arbeitnehmerinnen  und Arbeitnehmer gerichtet.“  Offenbar wolle die CDU/CSU-Fraktion erreichen, dass Leiharbeiter weiter als Streikbrecher in Tarifauseinandersetzungen eingesetzt werden können“, erklärte der ver.di-Vorsitzende. Dies stehe „im krassen Widerspruch zur Koalitionsvereinbarung“, deren Einhaltung man erwarte.

 

Pressekontakt

Günter Isemeyer
ver.di-Bundesvorstand
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