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    Eine wichtige Entscheidung für die Condor-Beschäftigten - es …

    Eine wichtige Entscheidung für die Condor-Beschäftigten - es bleibt dennoch viel zu tun

    20.05.2021

    Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) begrüßt den Einstieg der britischen Attestor als Mehrheitsanteilseigner bei der Condor Flugdienst GmbH. Attestor übernimmt damit nicht nur die mehrheitliche Verantwortung für Condor als Ganzes, sondern auch für die tariflichen und sozialen Standards der rund 5.000 Beschäftigten in der Kabine, in der Technik und am Boden.

    „Es gilt auch weiterhin: oberste Priorität haben neben der Sicherung des Unternehmens die Beschäftigungsbedingungen und der Arbeitsplatzschutz der Beschäftigten“, betont die stellvertretende ver.di-Vorsitzende Christine Behle. ver.di hatte im Zuge der Krise bei Condor einen langfristigen Beschäftigungsschutz für Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter sowie die Bodenbeschäftigten bis Ende 2026 erwirkt. Die Beschäftigten hätten nun das Recht auf nachhaltige Investitionen und würden ein solides Zukunftskonzept des bisher in der Branche nicht in Erscheinung getretenen Investors fordern: „Die Position der Condor als touristische Airline auf dem deutschen und europäischen Markt muss langfristig gesichert werden. Dazu gehört es auch, dass die Langstreckenflotte erneuert und gezielt ins operative Geschäft investiert wird“, sagt Behle.

    ver.di hatte bereits im Dezember 2019 eine tarifliche Absicherung für die Beschäftigten abgeschlossen. Trotz der harten unternehmerischen Entscheidung des Abbaus von Arbeitsplätzen am Boden und in der Kabine sind dort tarifliche Standards manifestiert worden. Diese auch unter der Prämisse einer erfolgreichen Sanierung. Beispielsweise werden bei einer guten Umsatzentwicklung höhere monetäre Werte an die Beschäftigten ausgeschüttet und somit die Beschäftigten direkt an der Entwicklung beteiligt. „Condor hat das Know-how, sich zum führenden Ferienflieger zu entwickeln. Damit dies gelingt, ist es unabdingbar, die Beschäftigten in alle Prozesse einzubinden und sie am Erfolg teilhaben zu lassen“, so Behle.

    Pressekontakt

    Martina Sönnichsen
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