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    Tarifrunde: Beschäftigte der DAK-Gesundheit am Montag im Streik

    Tarifrunde: Beschäftigte der DAK-Gesundheit am Montag im Streik

    10.11.2019

    Am Montag (11. November 2019) beginnt die dritte Verhandlungsrunde zwischen der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und der Deutschen Angestellten Krankenkasse (DAK-Gesundheit) in Dortmund. ver.di hat zu bundesweiten Warnstreiks aufgerufen. In Dortmund wollen 500 Streikende die beiden Verhandlungsseiten mit einer Kundgebung begrüßen. „Das wird die entscheidende Verhandlungsrunde“, so die ver.di-Verhandlungsführerin Gabriele Gröschl-Bahr. Beim letzten Mal habe die DAK-Gesundheit drastische Laufzeitverlängerungen bei minimaler Lohnsteigerung vorgeschlagen. „Das machen wir nicht mit“, sagte Gröschl-Bahr.

    Die 13.000 Beschäftigten der DAK-Gesundheit haben in den letzten Jahren erhebliche Belastungen erfahren: Die enormen Umstrukturierungen haben zu Stellenabbau in einer Größenordnung von über 2.000 Beschäftigten mit Tarifvertrag geführt. Neben einer enormen Arbeitsverdichtung führt die Umstrukturierung zu Belastungen durch zum Teil erheblich verlängerte Fahrwege von bis zu über zwei Stunden in eine Richtung. „Die Beschäftigten erwarten jetzt zurecht ein anständiges Angebot der Arbeitgeberseite und keine weiteren Unverschämtheiten. Mit Peanuts geben wir uns nicht zufrieden“, betonte die Gewerkschaftssekretärin.

    Nach einer ausführlichen Mitgliederbefragung hat ver.di für die Entgeltrunde folgende Forderungen aufgestellt:

    - Erhöhung der Entgelttabellen um 6,8 Prozent, mindestens 200 Euro
    - Erhöhung der Ausbildungsvergütungen sowie für dual Studierende um 60 Euro
    - 100 Prozent Weihnachtsgeld ab dem ersten Beschäftigungsjahr sowie für Azubis
    - Fortsetzung der Möglichkeit „Umwandlung Weihnachtsgeld in freie Tage“
    - Abschluss einer ver.di-Vorteilsregelung
    - Laufzeit zwölf Monate

    Die Tarifverhandlung am Montag beginnt um 13 Uhr. Die Verhandlungen sind für Montag und Dienstag geplant.

     

    Pressekontakt

    Daniela Milutin
    ver.di-Bundesvorstand
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