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    ver.di: Maritimer Round Table zur Digitalisierung der maritimen Wirtschaft

    08.11.2018

    „Digitalisierung“ war das Kernthema des dritten Maritimen Round Table, zu dem die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) unter der Schirmherrschaft von Uwe Schmidt, MdB (SPD) am gestrigen Mittwoch (7. November 2018) eingeladen hatte. Unter Beteiligung aller relevanten Vertreter der Maritimen Branche, aus verschiedenen Bundestagsfraktionen, Ministerien, Bildungseinrichtungen sowie Verbänden wurde über die Zukunft der maritimen Wirtschaft vor dem Hintergrund der fortschreitenden Digitalisierung diskutiert. Die Veranstaltung, die im Deutschen Bundestag stattfand, wurde durch den Maritimen Koordinator der Bundesregierung Norbert Brackmann mit einem Impulsvortrag eröffnet, in dem er skizzierte, wie der Wandel durch Digitalisierung in der maritimen Wirtschaft nur gemeinsam mit den Beschäftigten und unter Einbeziehungen der Gewerkschaften erfolgreich gelingen kann.

    „Digitalisierung muss bestehende Arbeitsplätze zukunftsfest gestalten und die Chance bieten, neue Berufsfelder zu schaffen“, betonte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Christine Behle. „Die Beschäftigten müssen am digitalen Umbauprozess beteiligt werden und dabei im Mittelpunkt stehen, um den technischen Wandel mit ihrem Know-how zu begleiten und mitzugestalten.“

    Mit Beginn dieser Legislaturperiode hat ver.di den Maritime Round Table initiiert und gibt mit der gestrigen Veranstaltung aktiv einen Impuls, den Digitalisierungsumbruch mit allen relevanten Akteuren gemeinsam und auf Augenhöhe anzugehen.

    Die Arbeit in den Seehäfen und in der Seeschifffahrt ist durch einen ständigen Wandel geprägt, deren Herausforderungen nur mit einer gelebten Sozialpartnerschaft erfolgreich begegnet werden kann.

    Torben Seebold, bei ver.di für die Maritime Wirtschaft zuständig fordert daher: „Die zukünftige Sicherung und Weiterentwicklung der Jobs in den Häfen und der Schifffahrt gelingt nur gemeinsam und auf Augenhöhe. Dafür sind neue Mitbestimmungsrechte für Betriebsräte und kluge Tarifverträge ebenso erforderlich wie eine stärkere politische Unterstützung, um die maritime Arbeit der Zukunft zu gestalten.“

     

    Für Rückfragen: Torben Seebold, Tel.: 030/6956-2621

    Pressekontakt

    Martina Sönnichsen
    ver.di-Bundesvorstand
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