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    ver.di begrüßt UN-Migrationspakt - Bsirske: Migration ist eine Gestaltungsaufgabe für soziale Gerechtigkeit in den Herkunfts- und Aufnahmeländern

    10.12.2018

    Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) begrüßt die Verabschiedung des UN-Migrationspaktes durch 164 Mitgliedsländer der Vereinten Nationen in Marrakesch.

    „Menschen verlassen ihre Heimat nicht ohne Not. Oftmals sind es Kriege, Klimakatastrophen oder katastrophale Lebensbedingungen, die sie zur Flucht zwingen. Migration ist daher eine Gestaltungsaufgabe für soziale Gerechtigkeit in den Herkunfts- und Aufnahmeländern“, sagte der ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske zur Verabschiedung des Paktes. Der Pakt für Migration schaffe ein globales Regelwerk, in dem die unterschiedlichen Interessen von Herkunfts-, Transit- und Aufnahmestaaten zusammenkämen. „Das ist gut so, denn die Herausforderungen der Migration können nicht in nationalen Alleingängen gelöst werden – dafür braucht es eine gemeinschaftliche, globale Verantwortung“, so Bsirske.

    ver.di setzt sich seit vielen Jahren dafür ein, die Debatten um Einwanderung und Integration zu versachlichen und Migration und Mobilität als Normalzustand in einer globalisierten Welt zu verstehen. Die im Pakt festgelegten Grundsätze wie das Recht auf Zugang zur Gesundheitsversorgung, das Recht auf schulische Bildung und Sprachkurse, die Ablehnung willkürlicher Inhaftierung und das Recht auf Zugang zu Arbeit bei Einhaltung sozialer und arbeitsrechtlicher Standards seien zu begrüßen, da sie den gesellschaftlichen Zusammenhalt in den Aufnahmegesellschaften stärkten, so der ver.di-Vorsitzende.

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    Daniela Milutin
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