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    Gegenwehr in der Textilproduktion

    Gegenwehr in der Textilproduktion

    Modekonzerne wie H&M stehen in der Pflicht, bei ihren Zulieferern für bessere Arbeitsbedingungen zu sorgen.

    Diese Forderung erhoben heute in Berlin die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), Vertreter/-innen der Garment and Textile Worker Union (GATWU) aus Indien sowie der National Garment Worker Federation (NGWF) aus Bangladesch.

    H&M ist nicht das einzige Unternehmen, bei dessen Zulieferern grundlegende Arbeits- und Menschenrechte missachtet werden.

    Aber es ist aktuell ein Unternehmen, bei dem gewerkschaftlich Aktive über Ländergrenzen hinweg eng zusammenarbeiten, um Gewerkschaftsstrukturen bei den Zulieferern aufzubauen.

    In diesem Sinne wurde ein Forderungspapier, das auch getragen wird von der Betriebsräteversammlung H&Ms sowie dem gewerkschaftlichen Arbeitskreis Junge Mode (mit ver.di-Aktiven aus den Unternehmen H&M, Zara, Primark, Esprit), an die Geschäftsführung von H&M übergeben. Entsprechende Aktivitäten bei anderen Modeunternehmen werden folgen.

    Ein weiterer Hinweis: Die solidarische Zusammenarbeit zwischen Gewerkschaften aus Indien, Bangladesch und Deutschland ist keine Einbahnstraße – so hat sich etwa die National Garment Worker Federation (NGWF) aus Bangladesch solidarisch gezeigt mit Betriebsräten von H&M, die in Deutschland unter fadenscheinigen Gründen gekündigt werden sollen.
    Siehe dazu die zwei nebenstehenden Dokumente „Letter of NGWF Support“, „Stellungnahme ver.di-Aktive des GBR H&M Mai 2017“ sowie die folgende Pressemitteilung.

     

    Pressekontakt

    Eva Völpel
    ver.di-Bundesvorstand
    Paula-Thiede-Ufer 10
    10179 Berlin
    Tel.: 030/6956-1011 bzw. -1012
    Fax: 030/6956-3001
    E-Mail: pressestelle@verdi.de
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