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    Streik in der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung

    Streik in der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung

    Ab Montag ruft ver.di zu mehrtägigen Streiks im Schiffsverkehr und an den Schleusen auf. Foto: Kay Nietfeld/DPA Bildfunk Streik an Schleusen  –

    ver.di ruft die Beschäftigten der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) sowie Beschäftigte der weiteren Behörden des Bundesverkehrsministeriums seit Montag, dem 8. Juli, zu mehrtägigen Streiks auf. Hintergrund ist die Verweigerung der Bundesregierung zu Tarifverhandlungen ohne Vorbedingungen zur Absicherung der Beschäftigten im Rahmen des Umbaus ihrer Einrichtungen und Behörden. Unterdessen korrigiert ver.di die Darstellung des Verkehrsministeriums, demzufolge öffentliche Versprechen des Ministers zur Sicherheit der Arbeitsplätze hinreichend verbindlich seien. Derlei Zusagen könnten jederzeit durch die jetzige oder eine künftige Bundesregierung zurückgezogen werden. „Tatsächliche Rechtssicherheit bietet nur ein Tarifvertrag, der für beide Seiten und damit auch für eine künftige Bundesregierung bindend ist“, schreiben die ver.di-Bundesvorstandsmitglieder Frank Werneke und Achim Meerkamp in einem Brief an Bundesminister Peter Ramsauer.

     

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