Was wünschen sich Beschäftigte im öffentlichen Dienst: Mehr Geld, mehr Freizeit oder eine Kombination aus beidem?

    Vielen Dank – für eine Menge guter Antworten! Vom 24. April bis zum 30. Juni 2019 haben wir mit der Arbeitszeitumfrage allen Beschäftigten im öffentlichen Dienst die Möglichkeit gegeben, uns ihre Sicht der Dinge zum Thema Arbeitszeit mitzuteilen. Mehr als 210.000 Kolleginnen und Kollegen folgten unserem Aufruf und gaben Antworten. Sie klickten am Computer, wischten mit dem Finger auf dem Smartphone oder setzten auf den Papierfragebögen ihr Kreuz.

    Die Ergebnisse in Kürze:

    • Die Wahlmöglichkeit zur Entscheidung zwischen freier Zeit und mehr Geld ist für beinahe jede/n Befragte/n mit 95 Prozent von großer Bedeutung. 

    • 57 Prozent der Befragten wären bereit, zur Verkürzung ihrer Arbeitszeit eine (tarifliche) Gehaltssteigerung einzutauschen. 

    • Fast 70 Prozent der Befragten arbeiten länger als vertraglich vereinbart. 

    • Die Arbeitszeitangleichung Ost und West ist ein großes Thema.
    • 58 Prozent der Befragten sprechen sich für eine sofortige Angleichung der Arbeitszeit von Ost und West aus.

    Den vollständigen Ergebnisbericht gibt es hier zum herunterladen.
    Weitere Infos zur Arbeitszeitumfrage: Pressemitteilung "Hohe Beteiligung der Beschäftigten im öffentlichen Dienst / 92 Prozent für Wahlfreiheit zwischen mehr freier Zeit statt mehr Geld"

    Zur Vertiefung dieses Ergebnisses fanden in der zweiten Phase von Oktober 2019 bis Anfang März 2020 viele Interviews mit Vertreterinnen und Vertretern aus den einzelnen Branchen bzw. Arbeitsbereichen statt. 
Im Mittelpunkt standen u. a. Fragen zur gegenwärtigen Arbeitssituation im unmittelbaren Arbeitsbereich, zum Stellenwert des Themas Arbeitszeit im Verhältnis zu anderen Themen, ob über eine Verkürzung der Arbeitszeit nachgedacht wird, wie eine Wahlmöglichkeit zwischen Entgelterhöhung und Arbeitszeitverkürzung ausgestaltet werden könnte, wie eine Unterstützung für so ein Ziel aussehen könnte und ob es weitere Punkte gibt, die im Zusammenhang Arbeitszeit dringend bearbeitet werden müssten.


    
Nun liegt das Ergebnis vor: