Wir sind für euch da

    Susan Strube von ver.di an der Corona-Hotline
    Foto/Grafik: Christian Jungeblodt; Susan Strube von ver.di an der Corona-Hotline

    Was Beschäftigte jetzt wissen müssen

    Um die Maß­nah­men ge­gen das Co­ro­na­vi­rus zu un­ter­stüt­zen, ist der Pu­bli­kums­ver­kehr mit per­sön­li­chem Kon­takt in un­se­ren Ge­schäfts­stel­len ein­ge­stell­t. Wir las­sen Dich aber nicht al­lein! Die te­le­fo­ni­sche Er­reich­bar­keit vor Ort ist si­cher­ge­stell­t. Al­le In­fos da­zu fin­det ihr auf den Sei­ten un­se­rer Lan­des­be­zir­ke und Be­zir­ke. Und wir ha­ben ei­ne Hot­li­ne frei­ge­schal­tet. Dort ste­hen wir Dir ger­ne zu al­len Fra­gen rund um Co­ro­na und Dein Be­schäf­ti­gungs­ver­hält­nis zur Ver­fü­gung. Oder schick uns ei­ne E-Mail an die Ad­res­se in­fo@­ver­di.­de, in der Du uns Dein Pro­blem schil­derst un­d/o­der Dei­ne Fra­gen stellst. Ver­giss bit­te nicht, Dei­ne Rück­ruf­num­mer und die Zeit, wann wir Dich am bes­ten er­rei­chen kön­nen, an­zu­ge­ben.

    Der ver.di-Vorsitzende Frank Werneke zur Corona-Krise: Ihr könnt euch auf uns verlassen

    Gesetzliches Kurzarbeitergeld: 80 bis 90 Prozent vom Netto

    Frank Wer­ne­ke, ver­.­di-Vor­sit­zen­der

    „Nach­dem am Wo­chen­en­de be­reits Bun­des­ar­beits­mi­nis­ter Hu­ber­tus Heil ei­ne Er­hö­hung des Kurz­ar­beits­gel­des in die Dis­kus­si­on ge­bracht hat, legt nun die Bun­des­tags­frak­ti­on von Bünd­nis 90/­Die Grü­nen kon­kre­te Vor­stel­lun­gen vor. Ich be­grü­ße das aus­drück­lich. An­ge­sichts der Di­men­si­on von Kurz­ar­beit in vie­len Dienst­leis­tungs­bran­chen, mit ei­ner ho­hen An­zahl von Teil­zeit­be­schäf­tig­ten – dar­un­ter vie­len Frau­en – ist ei­ne Ver­bes­se­rung der Re­ge­lun­gen zur Kurz­ar­beit drin­gend ge­bo­ten. ­Zu vie­le Ar­beit­ge­ber in den Dienst­leis­tungs­bran­chen ent­zie­hen sich ih­rer Ver­ant­wor­tung und neh­men kei­ne Auf­sto­ckung des durch die Bun­de­s­agen­tur für Ar­beit ge­zahl­ten Kurz­ar­beits­gel­des vor. Ins­be­son­de­re in Nied­rig­lohn­sek­to­ren wer­den ta­rif­ver­trag­lich ge­re­gel­te Auf­sto­ckun­gen ver­wei­ger­t. ­Die der­zei­ti­gen 60 Pro­zent vom Net­to sind je­doch für vie­le Be­schäf­tig­te deut­lich zu ge­ring, um die lau­fen­den Kos­ten be­wäl­ti­gen zu kön­nen. An­ge­mes­sen ist da­her aus mei­ner Sicht die Er­hö­hung des ge­setz­li­chen Kurz­ar­beits­gel­des auf 80 Pro­zent vom Net­to, für Be­schäf­ti­ge mit Net­to­ein­kom­men un­ter 2.500 Eu­ro im Mo­nat auf 90 Pro­zent vom Net­to. Im eu­ro­päi­schen Ver­gleich bil­det Deutsch­land der­zeit das Schluss­licht be­zo­gen auf die Hö­he des Kurz­ar­beits­gel­des. Mit ei­ner An­he­bung des ge­setz­li­chen Kurz­ar­beits­gel­des soll­te es den Ar­beit­ge­bern auch leicht­fal­len, die dann noch be­ste­hen­de Lücke zum Re­gel­ge­halt auf­zu­sto­cken. Das muss man von ih­nen er­war­ten kön­nen.“

    Social Media News

    Schnell zu Ihrer ver.di

    ver.di Branchennavigator

    Sie wollen wissen, welche Angebote ver.di für Sie bereit hält und wer Ihre Ansprechpartner sind?

    Lernen Sie Ihre ver.di-Fach­grup­pe oder Ihren Fach­be­reich ken­nen. Bitte geben Sie hier Ihren Tätigkeitsbereich ein (z. B. „Krankenhaus“, nicht „Krankenschwester“).

    Service und mehr