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Wirtschaft & Finanzen

Die Wende ist machbar

Freie Märkte weltweit und immer höhere Gewinne. Ein wachsendes Heer von Niedriglöhnern, allein in Deutschland sind das inzwischen knapp sieben Millionen Menschen. Einige wenige werden immer reicher, aber die meisten immer ärmer, einschließlich der Städte und Gemeinden, in denen sie leben. Viele deutsche Kommunen sind gerade noch imstande, die notwendigsten Leistungen zu erbringen. Schwimmbäder verrotten, Theater werden geschlossen, Kürzungen bei Bibliotheken, Schlaglöcher auf den Straßen.

Doch es ist möglich, diesen Prozess umzukehren. ver.di fordert seit Jahren einen gesetzlichen Mindestlohn von mindestens 8,50 Euro. Und auch ein neues Lohn- und Einkommenssteuer-Konzept will ver.di, damit endlich auch die Reichen zur Finanzierung öffentlicher Aufgaben beitragen. Aber auch die öffentlichen Haushalte dürfen nicht von ihrer Pflicht entbunden werden, weil nicht am Gewinn, sondern am Gemeinwohl orientiert. Bei ihrer Auftragsvergabe müssen die öffentlichen Haushalte darauf bestehen, dass die beauftragten Unternehmen anständige Löhne bezahlen.

Nicht allein das Geld, das in den privaten Haushalten ankommt, ist für eine gerechte Wirtschaftsordnung von Bedeutung. Auch was und wie die Wirtschaft produziert, ist wichtig für das Gemeinwohl aller Bürger/innen. Umweltbelastungen haben in den vergangenen Jahren teils schwere Folgen gehabt, oft für viele unbeteiligte Menschen, die mit ihrer Gesundheit für Verschmutzungen und Umweltbelastungen bezahlen. Auch hier fordert ver.di ein Wende, eine soziale und ökologische.

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