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    Nach konstruktiven Gesprächen

    ver.di vereinbart mit IG BCE Zuständigkeit in Betrieben der Wasserwirtschaft

    15. Januar 2015 | Die Gewerkschaften ver.di und IG BCE haben die Auseinandersetzungen, wer für die Beschäftigten in der Wasserwirtschaft zuständig ist, beigelegt. Am Donnerstag, 14. Januar, haben sie eine Vereinbarung über die Zuständigkeiten für die Beschäftigten in Betrieben der Wasserwirtschaft geschlossen. Hierzu gehört die Ver- und Entsorgung mit Wasser.

    Wassertropfen ver.di

    Der ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske begrüßte die Einigung als Element der Stärkung gewerkschaftlicher Strukturen insgesamt: „Das ist im Interesse aller Beschäftigten, die sich in allen Betrieben der Wasserwirtschaft auf eine starke gewerkschaftliche Vertretung verlassen können.“ Der IG-BCE-Vorsitzende Michael Vassiliadis betonte: „Nach sehr intensiven und konstruktiven Gesprächen ist es gelungen, einen Schlussstrich unter jahrelange Auseinandersetzungen zu ziehen. Das ist ermutigend gerade auch im Hinblick auf die Fortentwicklung der innergewerkschaftlichen Zusammenarbeit.“

    Mit der Vereinbarung werden konkrete Festlegungen für die Wasserwirtschaft getroffen. Grundsätzlich zuständig im gesamten Bundesgebiet ist ver.di. Ausnahmen gibt es in den ostdeutschen Bundesländern, hier werden in einigen Unternehmen die Beschäftigten weiterhin von der IG BCE vertreten. Die Vereinbarung regelt detailliert organisationspolitische und tarifliche Zuständigkeiten.