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    Stoppt den Überwachungswahn!

    „Freiheit statt Angst“ – Großdemo in Berlin am 30. August 2014

    Berlin – Ein Bündnis von mehr als 80 Organisationen ruft am Samstag, den 30. August 2014, zur Großdemonstration „Freiheit statt Angst“ gegen Überwachung und Vorratsdatenspeicherung in Berlin auf. Die Organisationen fordern zudem Asyl für den Whistleblower Edward Snowden. Zu dem Bündnis gehören unter anderem der Arbeitskreis gegen Vorratsdatenspeicherung, in dem auch ver.di aktiv ist, Amnesty International, Digitalcourage, Internationale Liga für Menschenrechte, Reporter ohne Grenzen, der Neue Richterbund, die Freie Ärzteschaft und Verbraucherzentrale Bundesverband. Neben verschiedenen Parteien, rufen Attac Deutschland, Campact, netzpolitik.org und der ChaosComputerClub zur Demonstration auf.

    Aufgerufen sind alle politisch Interessierten, an diesem Ereignis im Jahr eins nach Edward Snowdens Enthüllungen aktiv teilzunehmen. Gerade angesichts des NSA-Massenüberwachungs-Skandals und der Verstrickungen bundesdeutscher Geheimdienste soll ein unübersehbares Zeichen gegen Totalüberwachung und für „Freiheit statt Angst“ gesetzt werden.

    Los geht’s am 30. August ab 14 Uhr am Brandenburger Tor in Berlin-Mitte.

    Auf der Kundgebung werden unter anderem der IT-Sicherheitsexperte Jacob Appelbaum, Annegret Faltervom Whistleblower-Netzwerk, Rolf Gössner,Vizepräsident der Internationalen Liga für Menschenrechte, und Peter Schaar, der ehemalige Bundesdatenschutzbeauftragte, reden.

    Für Live-Musik und Unterhaltung sorgen unter anderem Hollywood Heart Syndrome, die Streetdance-Gruppe Flying Steps und die Hiphopper von Qult.