Tarifnews

    Noch kein Angebot

    ver.di macht Druck bei der Telekom mit Warnstreiks

    8. März | Trotz blendender Zahlen hat die Telekom auch in der zweiten Verhandlungsrunde am 8. März kein Angebot unterbreitet. ver.di ruft deshalb zu Warnstreiks und Aktionen auf, um Druck auf den Arbeitgeber auszuüben. Die Streiks haben heute begonnen. In den ersten Tagen ruft ver.di zirka 5.000 Beschäftigte zu Aktionen und Protesten auf. Betroffen sind Betriebsteile und Einrichtungen der Service- und der Techniksparte in nahezu allen Bundesländern.

    13.000 Beschäftigte der Telekom demonstrieren in Bonn gegen die Vernichtung ihrer Arbeitsplätze. Foto: tk-it-nrw.verdi.de Dann eben Warnstreiks bei der Telekom – die Beschäftigten wollen ihren Anteil am Erfolg haben  –

    „Bei der Vorstellung der Jahresbilanz 2017 hat sich die Telekom für gute Zahlen feiern lassen. Damit ist auch für die Beschäftigten klar, es ist genug Geld für eine spürbare Lohnerhöhung vorhanden“, sagte ver.di-Verhandlungsführer Frank Sauerland. Mit einer Verschleppungstaktik komme die Telekom bei den Beschäftigten nicht durch. Es müsse ein Angebot auf den Tisch, so Sauerland. 

    Die ver.di-Tarifforderung lautet 5,5 Prozent mehr Geld, bei einer Laufzeit des Tarifvertrags von zwölf Monaten. Die Auszubildenden und dual Studierenden sollen monatlich pauschal 75 Euro mehr bekommen. Betroffen sind rund 63.000 Tarifangestellte, Auszubildende und dual Studierende der Telekom-Unternehmen im sogenannten Deutschlandsegment. Die dritte Runde der Verhandlungen für die ca. 62.000 betroffenen Tarifangestellten und Auszubildenden/dual Studierenden der Deutschen Telekom findet am 21./22. März 2018 in Berlin statt.