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    2,8 Prozent mehr Geld

    Tarifeinigung bei der Deutschen Presse-Agentur, dpa

    Berlin, 8. Februar 2017 | ver.di hat für die rund 800 Beschäftigten der Deutschen Presse-Agentur, dpa GmbH, und ihre journalistischen Tochterunternehmen ein Tarifergebnis erzielt: „Alle Kolleginnen und Kollegen bekommen rückwirkend zum 1. Januar 2017 2,8 Prozent mehr Geld und die Einstiegsgehälter in den Redaktionen der Konzernmutter werden angehoben. Wir konnten zudem eine betriebliche Altersversorgung für die Beschäftigten der Tochterunternehmen und der dpa GmbH durchsetzen. Das war eine überfällige sozialpolitische Weichenstellung“, sagte ver.di-Verhandlungsführerin Cornelia Haß.

    ver.di und der DJV hatten sich am 7. Februar 2017 mit der Geschäftsführung der dpa auf einen Abschluss geeinigt. Dieser sieht vor, die Manteltarifverträge mit den darin enthaltenen Regelungen zu Urlaub, Zusatzleistungen etc. unverändert wieder in Kraft zu setzen.

    Hohes Maß an Solidarität

    Darüber hinaus wurden spätere Sprünge in höhere Tarifgruppen sowie die Streichung der sogenannten dpa-Dienstjahre ab 2019 vereinbart: „Die dpa-Geschäftsführung hat tiefe Einschnitte in die Gehaltsstruktur der dpa GmbH verlangt und damit ein hohes Maß an Solidarität herausgefordert. Die Beschäftigten haben gezeigt, dass sie an einem Strang ziehen und mit Aktionen sowohl im Berliner Newsroom als auch in diversen dpa-Landesbüros deutlich gemacht, wie wichtig ihnen ein ausgewogenes Tarifergebnis ist. Das haben wir auch dank dieser Aktionen nun erreicht“, so Haß.

    Alle Details der Tarifeinigung, für die eine Erklärungsfrist bis zum 6. März 2017 gilt, finden sich hier: https://tinyurl.com/jchufh9. Die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union, dju, in ver.di wird über das Ergebnis eine Mitgliederbefragung durchführen.

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