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    Auf Eckpunkte für Tarifabschluss geeinigt

    Sparda-Banken: Mehr Geld in zwei Stufen und weitere Verhandlungen

    Geld ist genug da! Karmann/DPA Auf Eckpunkte für einen Tarifabschluss geeinigt

    28. Februar 2017 | Bereits in der ersten Verhandlungsrunde zwischen der Tarifgemeinschaft der ver.di und der EVG (Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft) einerseits und den Arbeitgebern der Sparda-Bank andererseits konnte Ende letzter Woche eine Einigung auf Eckpunkte für einen Tarifabschluss erzielt werden. Die Verhandlung für die rund 6.300 Beschäftigten bei den Sparda-Banken fand in Frankfurt/Main statt. Die ver.di-Tarifkommission hat dem Ergebnis bereits zugestimmt.

    „Der Abschluss liegt oberhalb des Branchenniveaus."

    Jan Duscheck, ver.di-Verhandlungsführer

    Danach sollen die Beschäftigten Erhöhungen der Gehälter in zwei Stufen erhalten: 1,5 Prozent rückwirkend zum 1. Februar 2017 und weitere 1,8 Prozent zum 1. Februar 2018 sowie eine Einmalzahlung in Höhe von 150 Euro für Vollzeitbeschäftigte. Auszubildende sollen zum 1. Februar 2017 rückwirkend eine Erhöhung der Vergütungen um 70 Euro bekommen sowie eine Einmalzahlung von 75 Euro. Die Laufzeit des Tarifvertrages beträgt 30 Monate und geht bis zum 31. Juli 2019. „Der Abschluss liegt oberhalb des Branchenniveaus und ist damit positiv zu bewerten. Begrüßenswert ist auch die überproportionale Erhöhung der Ausbildungsvergütungen durch einen Festbetrag“, sagte ver.di-Verhandlungsführer Jan Duscheck.

    Zur Vereinbarung weiterer Regelungen wurde eine zweite Verhandlungsrunde für den 13. März in Frankfurt/Main vereinbart.