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Einigung in der Tarifrunde bei den Allgemeinen Ortskrankenkassen

15. Januar 2015 | Die Gewerkschaft ver.di und die Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK) haben sich in der dritten Runde der Tarifverhandlungen am Donnerstagabend auf ein Ergebnis geeinigt. Die Einigung steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Mitglieder unter den AOK-Beschäftigten.

Laut Verhandlungsergebnis sollen die bundesweit rund 54.000 Beschäftigten der AOK rückwirkend vom 1. Januar 2016 an drei Prozent mehr Gehalt bekommen. Im Januar 2017 soll es eine Einmalzahlung in Höhe von 450 Euro geben, an der Teilzeitkräfte anteilig partizipieren sollen. Zum gleichen Zeitpunkt bekommen Auszubildende und duale Studierende dann einmalig 225 Euro. Und zum 1. März 2017 sollen die Tabellenentgelte erneut angehoben werden: um 1,6 Prozent.

Wenn das Ergebnis so angenommen wird, dann profitieren die Beschäftigten von einer Gehaltsanhebung einschließlich der Einmalzahlung von gut 5,4 Prozent während der Laufzeit der Tarifvereinbarung vom 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2017. Darüber hinaus haben ver.di und AOK ausgemacht, über weitere Themen wie Gesundheit, Zulagen und betriebliche Altersversorgung zu verhandeln.

„Das Ergebnis kann sich sehen lassen, spiegelt dennoch die unterschiedliche Leistungsfähigkeit der einzelnen AOK-Landesverbände wider und trägt der wirtschaftlichen Entwicklung im Gesamtumfeld Rechnung“, sagte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Gabriele Gröschl-Bahr: „Ohne den Einsatz und den Willen der Beschäftigten wäre dieses Resultat nicht möglich gewesen.“

Die Erklärungfrist für die ver.di-Mitglieder unter den Beschäftigten der AOK endet am 3. März 2016.

 

 

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