Tarifnews

    3,0 Prozent ab 1. März

    Streiks bei E.ON abgewendet – Verhandlungsergebnis erzielt

    10. März 2018 | In den Tarifverhandlungen zwischen E.ON und ver.di gab es am 9. März einen Durchbruch: ver.di konnte für die rund 10.000 Beschäftigten und die Auszubildenden im E.ON-Konzern, die zur Tarifgemeinschaft Energie (TG Energie) gehören, eine Einkommensverbesserung von 3,0 Prozent ab 1. März 2018 bei einer Laufzeit von 17 Monaten vereinbaren. Auszubildende sollen ab dem gleichen Zeitpunkt 85 Euro monatlich mehr bekommen. Zusätzlich wurde eine Einmalzahlung von 1.100 Euro für Tarifbeschäftigte und 500 Euro für Auszubildende beschlossen. Zudem sollen sämtliche Auszubildende nach erfolgreichem Abschluss unbefristet übernommen werden. Desweiteren gelang es ver.di, zwei zusätzliche Freistellungstage für Gewerkschaftsmitglieder zu erreichen.

    Die Arbeitgeber hatten nach Warnstreiks eingelenkt und in der vierten Verhandlungsrunde ein kompromissfähiges Angebot vorgelegt. Über 4.500 Beschäftigte hatten sich an den Aktionen beteiligt. „Mit diesem Votum der Gewerkschaftsmitglieder im Rücken konnte schließlich eine der guten Ertragslage des Konzerns entsprechende und faire Lohnsteigerung erreicht werden", sagte ver.di-Verhandlungsführer Volker Stüber nach der Zustimmung der Großen Tarifkommission zum Verhandlungsergebnis.

    Geld ist genug da! Karmann/DPA 3,0 Prozent ab 1. März erreichte ver.di nach Warnstreiks