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    Öffentlicher Dienst der Länder

    Tarifrunde der Länder 2013: Gehaltsschere schließen

    11. Dezember 2012 | Eine Erhöhung der Einkommen um 6,5 Prozent mit sozialer Komponente, so lautet die Forderung der Bundestarifkommission der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) für die Tarif- und Besoldungsrunde 2013 im öffentlichen Dienst der Länder.

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    Die Gehaltsschere zwischen öffentlichem Dienst und Privatwirtschaft müsse weiter geschlossen werden, sagte der ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske am Dienstag in Berlin. Gerade angesichts der schwächer werdenden Exporte müsse die Binnenkaufkraft deutlich gestärkt werden, mit spürbaren Gehaltserhöhungen. Der Tarifabschluss für Bund und Kommunen im Frühjahr 2012 gibt auch für die Länder-Verhandlungen in 2013 die Richtung vor.

    ver.di verlangt zusätzlich zu den spürbaren Gehaltserhöhungen die verbindliche Übernahme der Auszubildenden sowie eine Anhebung der Ausbildungsvergütungen um 100 Euro. Die von der TdL (Tarifgemeinschaft deutscher Länder) geplante Verschlechterung beim Urlaubsanspruch lehnt ver.di ab.

    ver.di führ die Tarifverhandlungen gemeinsam mit der GdP (Gewerkschaft der Polizei), der GEW (Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft) und dem Dachverband DBB Beamtenbund und Tarifunion.

    Die Gewerkschaften fordern auch eine tarifliche Eingruppierung der Lehrer/innen. Die Arbeitgeber dürften nicht länger einseitig die Arbeits- und Entlohnungsbedingungen für eine ganze Berufsgruppe festlegen, sagte Bsirske. Auch müssten die Länder für eine bessere Entlohnung und gute Beschäftigungsbedingungen im öffentlichen Dienst sorgen, da bis 2020 ein Fünftel aller Beschäftigten altersbedingt ausscheiden wird. In diesem Zusammenhang will ver.di auch mit der TdL über eine Einschränkung von befristeten Arbeitsverhältnissen verhandeln. Zusätzlich sollen Beschäftigte an psychiatrischen Krankenhäusern zwei Tage Zusatzurlaub erhalten, die Feuerwehr-Zulage soll um mindestens 25 Euro erhöht und dynamisiert werden.

    Die Verhandlungen mit der TdL für rund eine Million Arbeitnehmer/innen im öffentlichen Dienst der Länder, außer Hessen, werden am 31. Januar 2013 in Berlin aufgenommen.

    ver.di fordert außerdem die zeit- und inhaltsgleiche Übertragung des Tarifergebnisses auf die 1,2 Millionen Beamten/innen sowie rund 650.000 Versorgungsempfänger/innen.